
Das Ottfinger Dorfnest
..ein Ort des Wachsens, Lernens, Entdeckens und Wohlfühlens.
..ein Ort, an dem die Kinder mit all ihren Bedürfnissen im Vordergrund stehen.
..ein Ort, an dem Achtsamkeit und Respekt gelebt werden.
..ein Ort der Bildung und Begegnung, an dem alle gemeinsam gerne Zeit miteinander verbringen.
Jedes Kind ist bei uns herzlich willkommen!
Jeder Tag ist anders und einzigartig!
In unseren Augen hat jedes Kind
das Recht auf …
- Förderung seiner individuellen Entwicklung
- Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit
- Bildung, die darauf gerichtet sein muss,
die Persönlichkeit, die Begabung und die geistigen und körperlichen Fähigkeiten des Kindes voll zur Entfaltung zu bringen - Partizipation und Autonomie
- Mit- und Selbstbestimmung, Unabhängigkeit und Gleichheit
- Spiel- und Freizeit
Unsere Konzeption
Die Konzeption unseres Ottfinger Dorfnest beinhaltet die Vorstellung unserer Einrichtung, die Rahmenbedingungen und Inhalte sowie die Ziele unserer pädagogischen Arbeit. Sie dient als Leitfaden und Orientierung und ist die Basis für eine reflexive Haltung gegenüber der pädagogischen Arbeit.
Eine Konzeption ist immer ein „lebendiges“ Schriftstück, welches immer wieder hinterfragt und an aktuelle Gegebenheiten angeglichen werden muss. Sie wird niemals endgültig fertig sein, sondern sie ist ein wandelbares Dokument.
Das Zusammenspiel von Elternverein, pädagogischem Team und Elternschaft bildet eine gute Gemeinschaft, die in der alltäglichen Arbeit und Begegnung in Projekten, didaktischen Reihen, Festen und Aktionen erfahrbar und spürbar ist. Diese Gemeinschaft kann gelingen, wenn alle bereit sind Verantwortung zu übernehmen.
Eine Online-Ausgabe kann hier heruntergeladen werden.

Offener Kindergarten
Wir arbeiten in unserer Einrichtung nach dem offenen Konzept mit den Schwerpunkten Bewegung und Ökologie.
Für uns zeichnet sich der offene Ansatz durch freiheitliches Denken und sehr viel kreativen Gestaltungsspielraum aus. Im Kern des Konzeptes setzen wir in unserer Einrichtung auf die freie Entfaltung der Persönlichkeit eines jeden Kindes. Wir stellen das Kind in seiner Gesamtheit in den Mittelpunkt.
Die Kinder werden bei uns in ihre Altersgruppen unterteilt, die abhängig von den Einschulungsdaten sind. In diesen festgelegten Gruppen finden regelmäßig altersspezifische Angebote statt. Bei uns sind die Kinder aufgeteilt in Löwenzähnchen, Knospen, Löwenzähne und Pusteblumen.
Weiter bedeutet das offene Konzept, dass es keine festen Stammgruppen gibt, sondern sich die Räume als Bildungsräume auf unterschiedliche Schwerpunkte fokussieren.
So sieht ein normaler Tag in unserem Kindergarten Ottfinger Dorfnest aus:
Ab 06.45 Uhr ist meist zunächst ein Bildungsraum geöffnet, in dem die Kinder ankommen können. Mit dem Eintreffen weiterer Kollegen im Verlauf des Morgens öffnen auch weitere Bildungsräume. Die Kinder dürfen nach ihren Bedürfnissen den passenden Raum für sich wählen. Hierzu dient die Übersicht der geöffneten bzw. geschlossenen Bildungsräume im Eingangsbereich- dem Rezeptionsbereich.
Anhand zweier Magnettafeln sind hier für die Kinder alle Bildungsräume, Fachkräfte und Angebote ersichtlich. Mit Hilfe von Magnetbildern der Kinder hängen sie sich in den von ihnen gewählten Raum. In dem Rezeptionsbereich ist ständig eine Fachkraft anwesend, die den Kindern bei der Orientierung, dem Raumwechsel und ihren Fragen weiterhilft.
Dadurch, dass den Bildungsräumen feste Fachkräfte zugeordnet sind und es nur bei Ausnahmen zu einem Wechsel kommt, erfahren die Kinder auch hier Orientierung, Stabilität und Wissen über den Aufenthaltsort der Fachkräfte.
Um einen gemeinsamen Start bzw. Abschluss am Kindergartentag zu ermöglichen, bietet ein Bildungsraum regelmäßig einen Morgen- bzw. einen Abschlusskreis an. Hier können die Kinder wählen, ob sie daran teilnehmen möchten oder nicht. Gemeinschaftlich wird hier gesungen, Kreis- und Fingerspiele gespielt, Bücher betrachtet und vieles mehr. Ein ganz besonderes Ereignis sind unsere Waldtage. Zwei speziell ausgebildete Fachkräfte bieten zwei Mal im Monat mehrer Waldtage an.
Am Löh wartet ein liebevoll, kindgerecht umgestalteter Bauwagen auf unsere Waldgruppe.
In unserer Kita leben wir das Konzept der Patenschaft. Das bedeutet, dass jede Familie zwei Fachkräfte als Erst- und Zweitpaten zugewiesen bekommt, die als erste Ansprechpartner der Familien agieren. Sie gelten als die ersten und engsten Kontaktpersonen. Sowohl für die Kinder, besonders aber für die Eltern.
Durch das Arbeiten nach einem offenen Konzept möchten wir die Entscheidungsfähigkeit, Selbständigkeit und Selbsttätigkeit, das Vertrauen, die Neugierde und Problemlösungsfähigkeit der Kinder fördern. Das offene Arbeiten erfordert ein klares und strukturiertes Regelwerk, an dem sich die Kinder orientieren können.

Wir nehmen Dich an die Hand aber halten Dich nicht fest
Bildungsräume
Das offene Konzept unseres Kindergarten bietet unseren Kindern die Möglichkeit unsere verschiedenen Bildungsräume sinnvoll zu nutzen. Jeder Raum bietet den Kindern verschiedene Schwerpunkte, durch dieses vielfältige Angebot wird die Neugier der Kinder geweckt und herausgefordert. Die Kinder haben Spaß daran, Neues zu erlernen.
Unsere Bildungsräume sind festen Fachkräften zugeordnet. Dadurch erfahren die Kinder auch hier Orientierung, Stabilität und Wissen über den Aufenthaltsort der jeweiligen Erzieher/innen.
Unsere Bildungsräume sind:
Bildungsräume im Ottfinger Dorfnest
Bildungsschwerpunkte
Unter ökologischer Bildung verstehen wir das Verständnis der Wechselwirkung von Pflanzen, Tieren und Menschen zueinander. Im Mittelpunkt steht der achtsame Umgang mit den natürlichen Ressourcen, das Erleben ökologisch intakter Lebensräume und praktische Projekte, die den Kindern den Umweltschutz nahebringen. Durch die ökologische Bildung wissen die Kinder, dass das eigene Handeln sich auf die Umwelt auswirkt. Sie lernen so die Verantwortung für ihr Handeln in dem Umgang mit der Natur zu übernehmen. Wir möchten die Kinder dazu befähigen, sich und andere motivieren zu können, aktiv zu werden, um achtsam mit unserer Erde umzugehen.
Zwei Wochen im Monat haben die Kinder die Möglichkeit, in unseren liebevoll gestalteten Natur-Entdeckungsfeldern die Umwelt spielerisch zu erforschen. Unser Bauwagen, der am Löh steht, dient als gemütlicher Ausgangspunkt für spannende Entdeckungen und kreative Lernmomente.
Wir wollen nicht nur mit den Kindern aktiv für die Welt werden, sondern auch die Familien der Kinder einbeziehen. Dies geschieht in verschiedenen Praxisangeboten, wie zum Beispiel dem Gartencafé und dem Büchertauschregal.
Die ökologische Bildung ist ein Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit.
Dieses Engagement wurde im Juli 2019 mit dem Zertifikat „Nachhaltige Kita“ des WILA Bonn in Köln ausgezeichnet.
Mit folgenden Angeboten möchten wir das ökologische
Bewusstsein der Kinder stärken:
- Naturnahes Außenspielgelände mit Pflanzen, Sträuchern und Bäumen
- Naturmaterial
- alle 2 Wochen Waldwoche (Bauwagen)
- Spaziergänge, Waldbesuche
- Liebe zur Natur vermitteln
- Bereitstellung von Beobachtungsmaterialien
- Altersentsprechende Sachbücher, Nachschlagewerke und Schauobjekte
- Durchführung von Projekten
- Verwertung von Abfallprodukten z.B zum Basteln
- Abfalltrennung/Müllsammelaktion
- Anpflanzung von Blumen und Kräutern, Gemüse (in unseren Hochbeeten)
- Sparsamer Verbrauch von Wasser und Strom
- Obstbaumpatenschaften
- Umweltfreundliches Einkaufen (wie zum Beispiel die
Vermeidung von Verpackungsmaterial,
der Kauf von regionalen und saisonalen Produkten) - Beobachtungstiere „Schnecken“ in unserem Snoozelraum
Der Bildungsbereich Wahrnehmung und Bewegung ist der zweite pädagogische Schwerpunkt in unserer Kindertageseinrichtung.
Mit Hilfe der Wahrnehmung schafft sich der Mensch Orientierung, damit er sich in der Welt zurechtfindet. Mit den Wahrnehmungserfahrungen durch die drei Wahrnehmungsbereiche Sinnesorgane, Körperwahrnehmung und emotionale Wahrnehmung verarbeitet das Kind die entstehenden Bilder von seiner Umgebung und erlebten Wirklichkeit. Es erfährt seine Umwelt und sich selbst darin. Wir möchten den Kindern in unserer Kindertageseinrichtung eine anregungsreiche Umgebung schaffen, die ihnen die Möglichkeit gibt, ihre Sinne zu gebrauchen und auszubilden.
Die Bewegung im Kindesalter hat eine fundamentale Bedeutung, nicht nur für die körperliche und seelische Gesundheit, sondern auch für den frühkindlichen Bildungsprozess. Die Welt erschließt sich dem Kind über Bewegung, dem Motor der kindlichen Entwicklung.
Bewegung fördert die kognitive und sozial- emotionale Entwicklung des Kindes. Durch räumliche und zeitliche Wahrnehmung und Orientierung werden außerdem Grundlagen für das mathematische Verständnis gelegt. Ebenso steht der Erwerb von Sprache und Bewegung in engem Zusammenhang, weil einerseits die zuständigen Gehirnregionen in enger Wechselwirkung stehen und andererseits Bewegungsanlässe auch immer Sprachanlässe bieten.
Zusätzlich haben wir uns im Jahr 2019 zum „Sensomotorischen Kindergarten“ zertifizieren lassen. Mit dem Programm „Von Anfang an im Gleichgewicht“ von Dorothea Beigel und Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer möchten wir täglich spielerisch erlebte Minuten- Angebote, ohne Leistungsdruck, zur Schulung des Gleichgewichts durchführen, um somit die kognitive, sensorische, motorische, sprachliche und emotionale Entwicklung des Kindes zu fördern.
Mit folgenden Angeboten möchten wir die Wahrnehmung und Bewegung der Kinder fördern, fordern und unterstützen:
- Wahrnehmungsfördernde und bewegungsfreudige Raumgestaltung
- Teiloffenes Konzept
- Freispielmaterial für vielfältige Sinneserfahrungen
- Raum zum Experimentieren
- Einbeziehen der Kinder in kleine Alltagstätigkeiten
- Barfußlaufen
- Bewegungsbaustellen
- Regelmäßige angeleitete Bewegungs- und Wahrnehmungsangebote
- Turnhallennutzung der benachbarten ehemaligen Grundschulturnhalle
- Das großzügige zweistöckige Kita-Gebäude lädt allein durch seine Begebenheiten, wie große Räume, Flure und Treppen, zur Bewegung ein
- Ganzjährige Nutzung des naturnahen Außengeländes
Waldwochen - Kleine Bewegungs- und Wahrnehmungseinheiten im Alltag
- Jolinchen Sportabzeichen
- Yoga
- Snoezelen
Im Frühjahr 2019 erhielt unsere Einrichtung vom Arbeitskreis der Kreise Olpe und Siegen die Auszeichnung „Kita mit Biss“. Dieses Präventionsprogramm zielt darauf ab, die Zahngesundheit bei Kindern zu fördern und frühkindliche Karies zu vermeiden. Das Zähneputzen nach der KAI-Zahnputzmethode ist fester Bestandteil unseres Tagesablaufs.
Zusätzlich verzichten wir in unserer Kindertageseinrichtung auf Nuckelflaschen und Trinklerngefäße und ermutigen die Kinder, Lutschgewohnheiten abzulegen. Neben Aktivitäten, Spielen und Büchern mit den Kindern organisieren wir auch Informationsabende für Eltern rund um das Thema Zahnpflege und gesunde Ernährung.